Die Namensgebung

1865 wurde die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger gegründet. Drei Männer waren maßgeblich an der Gründung und dem Aufbau beteiligt:

 

Friedrich August Adolph Bermpohl (1833 -1887).

Karl Bernhard Arwed Emminghaus (1831 - 1916 )

Georg Breusing ( 1820 -1882 ).


    SK Adolph Bermpohl           TB Vegesack        
Taufe   23. Oktober 1965 in HB-Vegesack   23. Oktober 1965
Taufpatin   Irhild Bermpohl (Urgroßnichte)   Sabine Schumacher
Indienststellung              1965   1965
Werft   Abeking & Rasmussen                 in Lemweder                       
Bau-Nr.:   6170   6171
DGzRS-Bezeichnung   KRS 8   KRT 8
Stationierung

  10/65 - 05/79  Helgoland

  05/79 - 05/89  List

 
Rufzeichen   DBAD   ------
Besatzung   4-5 Rttungsmänner  
Länge   26,60 m   8,50 m
Breite    5,60m   2,45 m
Tiefgang    1,80 m   0,65 m
Verdrängung    85 t   3,5 t
Leistung    1x1350 PS, 2x 525 PS   100 PS
Geschwindigkeit   24kn   13 kn
Umbau     1983 Selbstaufrichter
Außer Dienst

  1989 Verkauf an finnisches Rettungs-           werk als "RUSSARÖ"

  2001 verschrottet

 

 

23.02.67: Schweres Unglück - 4 Tote -

An diesem Tag, an dem ein schwerer Orkan über die Nordsee zog und, wie sich später herausstellte, mehr als 80 Seeleute das Leben kostete, war die Adolph Bermpohl - wie viele der anderen Einheiten der DGzRS auch - im Dauereinsatz, um in Not geratenen Booten und Schiffen Hilfe zu leisten.

 

Den umgekommenen Besatzungsmitgliedern zu Ehren trugen in den Folgejahren vier Neubauten der DGzRS ihre Namen: (SK Paul Denker, Hans-Jürgen Kratschke, SK Otto Schülke und Günter Kuchenbecker)

 

Später erhielt die Adolph Bermpohl einen geschlossenen oberen Fahrstand, und das Tochterboot wurde - wie auch die Beiboote der anderen Kreuzer - zum Selbstaufrichter umgebaut.

 

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Einsatz DGzRS: Helgoland und Sylt

Liegeplätze: 

 

1965 bis 1979 Helgoland

 

1979 bis 1989 List



Einsatz in Finnland von 1989 - 2001

Nach der Außerdienststellung des Kreuzers bei der DGzRS wurde er an den finnischen Seenotrettungs- dienst Suomen Meripelastus- seura (SMPS) verkauft und dort unter dem Namen Russarö als Rettungskreuzer in Betrieb genommen. Zuletzt diente er, bis zur endgültigen Verschrottung im Jahre 2001, dem SMPS als Ausbildungs- und Trainingsschiff.